Startschuss für Aktion „Sicher zur Schule“

Die Vorschulkinder der Kita ließen sich die AKtion „Sicher zur Schule“ von Sonja Becker, Bianca Baumann-Gohl, Olaf Schade und Susanne Landsberger (Kreis-Verkehrswacht) vorstellen./Foto: Kreis-Verkehrswacht Ennepe-Ruhr

Langsam, aber sicher wird es spannend für die Vorschulkinder im Ennepe-Ruhr-Kreis, der Tag ihrer Einschulung kommt immer näher.

Damit die Vorschulkinder von heute als Schulkinder von morgen ihren Schulweg sicher meistern können, bietet die Kreis-Verkehrswacht Ennepe-Ruhr auch in diesem Jahr eine Neuauflage der Schulweg-Aktion „Sicher zur Schule“. Mit ihr sollen zum einen die Kinder und ihre Eltern erreicht werden. Zum anderen wird die Verkehrserziehung der Kindertageseinrichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis unterstützt.

Kinder sollen sicherer unterwegs sein

„Im letzten Jahr verunglückten auf den Straßen des Ennepe-Ruhr-Kreises - ohne Witten - 65 Kinder. 30 von ihnen waren aktiv am Unfallgeschehen beteiligt. Wir arbeiten deshalb weiterhin daran, die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu erhöhen und freuen uns, den Kindertageseinrichtungen auch in diesem Jahr wieder Materialien für die Verkehrserziehung der Vorschulkinder zur Verfügung stellen zu können“, so Sonja Becker.

Zusammen mit Landrat Olaf Schade stellte die Geschäftsführerin der Kreis-Verkehrswacht das Medienset aus Schulwegheft für Kinder und Ratgeber für Eltern in der AWO Kindertageseinrichtung Büttenberg in Ennepetal vor.

„Ohne die finanzielle Unterstützung der Firma ABUS aus Wetter (Ruhr), der AVU Gevelsberg und der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen wäre diese Angebot nicht möglich“, bedankte sich Schade bei den Sponsoren für ihr Engagement.

Damit die Aktion ein Erfolg wird, die Unfallzahlen zurückgehen und alle Schulanfänger einen guten und sicheren Schulstart haben, kommt es auf die Erzieherinnen und Erzieher der Kindertageseinrichtungen, die Eltern und natürlich die Vorschulkinder selbst an.

Ohne Rücksicht geht es nicht

Wie motiviert sie sind, zeigten die Büttenberger Vorschulkinder. Bei einem kleinen Suchspiel überlegten sie, welche Gefahren auf ihrem Schulweg lauern könnten.

Bianca Baumann-Gohl, Leiterin der Kita Büttenberg, setzt auf die nächsten Wochen, um „ihre“ Kinder gut auf den Schulweg zu bringen. Gleichzeitig fordert sie von anderen Verkehrsteilnehmern aber auch Rücksicht und Vorsicht. Trauriger Hintergrund: „Obwohl die Kita in einer 30er Zone liegt, halten sich viele Autofahrer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung.“

Quelle: Presseinformation der Kreis-Verkehrswacht Ennepe-Ruhr