Umfrage zeigt: Einrichtungen erleichtern Kindern den Schulstart

Alle Ergebnisse der Umfrage liefert die pdf-Datei unten auf dieser Seite.

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Die Zusammenarbeit zwischen den Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und dem Offenen Ganztag in den neun kreisangehörigen Städten ist auf einem guten Weg. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage rund um das Thema Übergang, die jetzt von der Kreisverwaltung veröffentlicht wurden.

„Dank der sehr hohen Teilnahmequote von 63 Prozent liegen uns repräsentative Ergebnisse vor, mit denen wir bestens weiter arbeiten können“, freut sich Dr. Judith Kurth vom Regionalen Bildungsbüro. Mit Unterstützung des „Koordinierungskreises für die Gestaltung des Übergangs vom Elementar- in den Primarbereich“ sowie der IT-Abteilung des Regionalverbandes Ruhr hatte das Bildungsbüro die Umfrage konzipiert und durchgeführt.

179 Einrichtungen liefern wichtige Erkenntnisse

Die Antworten rund um lose und festvereinbarte Kooperationen, Netzwerktreffen und wechselseitige Hospitationen der Mitarbeiter, rund um Fortbildungen, Projekte und Aktivitäten mit Eltern aus insgesamt 179 Einrichtungen liefern dem Bildungsbüro wichtige Erkenntnisse für die weitere Arbeit.

„Der Übergang von der Kita in die Schule ist für Kinder und Familien erfahrungsgemäß ein großer Schritt. Die Rückmeldungen auf die gestellten 22 Fragen machen es nun möglich, den Weg dafür weiter zu ebnen“, ist sich Kurth sicher.

Bereits vor gut zwei Jahren hatte das Regionale Bildungsbüro den kreisweit 171 Kindertageseinrichtungen sowie 66 Grund- und Förderschulen umfangreich Informationen sowie Leitfäden zur Verfügung gestellt. Diese finden sich in einem Ordner - Titel „Hand in Hand - Handreichung für den gelingenden Übergang im Ennepe-Ruhr-Kreis“.

Kooperationswerkstatt findet auch 2019 statt

„Die gelieferten Anregungen, Ideen und Materialien sollen das gemeinsame Arbeiten vor Ort erleichtern, die pädagogische Arbeit in den verschiedenen Einrichtungen stärker miteinander verzahnen und sie darin zu unterstützen, voneinander zu lernen und gemeinsame Wege zu gehen“, nennt Kurth die 2017 formulierten Ziele.

Die Umfrage zeigt nun: Die Handreichung wird von vielen Einrichtungen gerne genutzt. Gleichzeitig gab es aber auch Ergänzungswünsche. Dazu zählen Materialien für Informationsveranstaltungen mit Eltern der Vierjährigen und vorgefertigte Einverständniserklärungen für Eltern in verschiedenen Sprachen. „Zudem setzen wir die erfolgreiche Kooperationswerkstatt, ein Fortbildungsangebot für Netzwerke aus Kita, Schule und Offenem Ganztag in 2019 fort“, kündigt Kurth an.

Stichwort „Hand in Hand“

Schon 2011 hatte sich der „Arbeitskreis Kita-Grundschule“ gebildet. Vertreter aus Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und der Jugendhilfe stellten sich gemeinsam die Frage, wie die Kooperation zwischen Kitas, Grundschulen und dem Offenen Ganztag verbessert und verbindlicher werden könnte. Gleichzeitig gingen sie auf die Suche nach bereits vorhandenen guten Beispielen aus der Praxis und gelingenden Kooperationen.

Aus dem zunächst kleinen Arbeitskreis ist der Koordinierungskreis für die Übergangsgestaltung vom Elementar- in den Primarbereich geworden. Mitglieder sind unter anderem Vertreter aus Kitas, Grund- und Förderschulen, dem Offenen Ganztag, dem Regionalen Bildungsbüro und dem Kommunalen Integrationszentrum, Mitarbeiter aus Schulaufsicht und Stadtverwaltungen sowie Eltern.