Wasserwerk Volmarstein: Übergabe Machbarkeitsstudie

Frank Hasenberg und Birgit Gräfen-Loer übergaben die Machbarkeitsstudie an Nina Frense Olaf Schade und Uwe Träris./Foto: Stadt Wetter/Ruhr

Frank Hasenberg und Birgit Gräfen-Loer übergaben die Machbarkeitsstudie an Nina Frense Olaf Schade und Uwe Träris./Foto: Stadt Wetter/Ruhr

Direkt am Ort des Geschehens - am Wasserwerk Volmarstein - übergaben Bürgermeister Frank Hasenberg und Bauamtsleiterin Birgit Gräfen-Loer die Machbarkeitsstudie zur Zukunft des Wasserwerks Volmarstein an Landrat Olaf Schade, AVU-Vorstand Uwe Träris, RVR-Beigeordete Nina Frense und Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA GmbH.

„Wir haben diesen Standort gewählt, um Ihnen heute die Machbarkeitsstudie zu überreichen, die Ihnen in Text und Bild zeigen wird, wie wir das Gebäude und das Umfeld des Wasserwerks im Hinblick auf die IGA 2027 künftig als Erholungs- und Erlebnisraum für die Menschen aus nah und fern zugänglich machen wollen“, so Hasenberg.

Auf Grundlage der Entwicklungsstudie „Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal“ und den kreativen Ergebnissen eines Bürgerworkshops werden mit der Studie die Planungen rund um die zukünftige Nutzung des Wasserwerks konkretisiert.

Fördermittel sollen fließen

Mit den detailliert ausgeführten und weiterentwickelten Ideen, insbesondere aus den Themenfeldern Natur und Kultur, geht es der Stadt Wetter (Ruhr) im Rahmen des IGA 2027 - Prozesses um die Qualifizierung mit dem zweiten und dritten Stern für das Leuchtturmprojekt. Damit wäre es möglich, konkrete Zugänge zu Fördermitteln zu akquirieren. Einen ersten Stern als qualifizierte Bewerbung hatte das Projekt bereits im September 2020 erhalten.

Mit der besseren und reizvollen Anbindung des Areals nach Volmarstein und Alt-Wetter, der Landschaft als naturnahem Erlebnisraum, ungewöhnlichen kulturellen Angeboten sowie vielen weiteren Ideen sollen das Wasserwerk und seine Umgebung als attraktives Areal der Naherholung und Erlebniskultur entwickelt: ein Anzugspunkt für Touristen aus nah und fern. 

„Die Studie ist ein weiterer, konkreter Schritt in die richtige Richtung. Ich freue mich, dass wir das über Fördermittel gemeinsam mit dem Land ermöglichen konnten. Das ist hier eine großartige Fläche. Das wollen wir gemeinsam weiter entwickeln“, betonte Frense.

Ähnlich äußerten sich Schade und Träris. Auf dem tollen Areal könne man viel machen, es habe viel Potential und sei eine „eine schlafende Schönheit“.

Hintergrund

Das Wasserwerk Volmarstein ist Teil des Aktionsprogramms „Grüne Lückenschlüsse“ im Rahmen der Offensive Grüne Infrastruktur 2030. Themen wie Biodiversität, Klimaanpassung, Schutz der natürlichen Ressourcen, Umweltbildung, Gesundheit sowie Umweltgerechtigkeit (Zugang aller Menschen zur Natur) und die kurzfristige Umsetzbarkeit spielten bei der Auswahl der Maßnahmen eine große Rolle.

Zur Umsetzung stehen in diesem Jahr Fördermittel des NRW Umweltministeriums in Höhe von 2,2 Milionen Euro bereit. Der RVR gibt die Fördermittel anteilig an die Kommunen weiter. Die Förderung übernimmt zu 100 Prozent das Land.