Witten macht Parken per Handy möglich

Gaben den Startschuss: Projektleiterin Jennifer Knipps vom Amt für Datenverarbeitung und Kommunikationstechnik, Philipp Zimmermann vom Verein Smartparking e.V. und Eike Zengerle vom Referat Kommunikation./Foto: Jörg Furck/Stadt Witten

Gaben den Startschuss: Projektleiterin Jennifer Knipps vom Amt für Datenverarbeitung und Kommunikationstechnik, Philipp Zimmermann vom Verein Smartparking e.V. und Eike Zengerle vom Referat Kommunikation./Foto: Jörg Furck/Stadt Witten

Witten folgt dem Kreis-Pionier Hattingen: Auch in der größten Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises können Autofahrer ihre Parkgebühren jetzt per Mobiltelefon entrichten. Die Stadt kooperiert dazu mit smartparking, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung.

Als Handyparken-Anbieter stehen „EasyPark“, „ParkNow“, „Park and Joy“, „moBiLET“, „Yellowbrick/flowbird.“ und „travipay“ zur Auswahl. Die Unterschiede liegen in Verbreitung, Preis und Technik.

„Unsere Plattformlösung ist offen für alle Handyparken-Anbieter auf dem deutschen Markt. Damit lässt sie Autofahrern die Freiheit, sich für die Technik zu entscheiden, die ihnen am meisten zusagt. Und die Städte können Handyparken sehr schnell einführen - ohne aufwendige Ausschreibung“, so Ole von Beust, Geschäftsführer von smartparking.

Anbieter nehmen Aufschlag

Wie es in Witten geht, das können Interessierte unter anderem auf Aufklebern an den Parkscheinautomaten ablesen. Grundsätzlich gilt: Das Parken ist per App, Anruf oder SMS möglich, die Parkzeit kann ganz nach Bedarf gestoppt oder verlängert werden. Damit gehören Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets oder zu viel gezahlte Parkgebühren der Vergangenheit an.

„Allerdings“, so heißt es aus dem Rathaus, „addieren die Anbieter für ihr Angebot unterschiedlich hohe, aber relativ preiswerte Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr.“ Wer dies nicht möchte oder keinen Wert auf das neue Angebot legt, der nutzt einfach wie bisher den guten alten Parkscheinautomaten.

Parken ohne Ticket bleibt erkennbar

Ob ein Auto ein digitales Ticket hat, erkennen die Mitarbeiter des Ordnungsamts übrigens am Kennzeichen, das sie mit einem zentralen Online-System abgleichen.

Weitere Informationen unter www.smartparking.de sowie auf den Internetseiten der Anbieter.

Quelle: Presseinformation der Stadt Witten