Schulen setzten Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz

Wünsche und Visionen für eine friedliche, tolerante Welt gingen per Ballons auf die Reise.

Wünsche und Visionen für eine friedliche, tolerante Welt gingen per Ballons auf die Reise.

Die Schüler fanden klare Worte./Fotos: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Die Schüler fanden klare Worte./Fotos: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

„#vielfalt.lieben“ - unter diesem Motto haben sich die Schüler und Lehrer der Holzkamp-Gesamtschule, der Hardenstein Gesamtschule, des Albert-Martmöller-Gymnasiums, des Schillergymnasiums und des Ruhr-Gymnasiums vor den Sommerferien auf dem Wittener Rathausplatz versammelt. Ab sofort wollen sie den Slogan gemeinsam aufgreifen und umsetzen.

Die fünf Wittener Schulen sind Teil des bundesweiten Netzwerkes „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Mit ihrer jetzt initiierten stadtweiten Zusammenarbeit setzen sie ein weiteres Zeichen und werben für ähnliche Kooperationen unter den insgesamt 21 „Courage-Schulen“ im Ennepe-Ruhr-Kreis. Unterstützt wurde diese Premiere durch das Kommunale Integrationszentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Premiere soll Neuauflage folgen

Die Idee, die Wittener Courage-Schulen zu vernetzen und ein gemeinsames Fest zu organisieren, ging von Benny Alze, Lehrer an der Holzkamp-Gesamtschule, aus. Aufgenommen wurde sie von Schülern und Lehrern.

Auf dem Rathausplatz präsentierten sie mit interessanten Texten und eindrucksvollen Bildern ihre Projekte und Aktivitäten, zeigten Rassismus die rote Karte und sangen die „Ode an die Freude“. Zudem konnten Stoffbeutel besprüht und Fotos mit dem Motto „#vielfalt.lieben“ gemacht werden. Den Schlusspunkt setzten Luftballons, die bestückt mit Wünschen und Visionen für eine friedliche, tolerante Welt in den Himmel stiegen.

„Eine sehr gelungene Veranstaltung. Ich würde mich sehr freuen, wenn dies der Auftakt zu weiteren Aktionen dieser Art gewesen ist“, so Bettina Wülfing vom Kommunalen Integrationszentrum. Auch die anwesenden Lehrkräfte waren begeistert und schlugen vor, ein ähnliches Fest im kommenden Frühjahr unter Beteiligung möglichst vieler Schüler zu wiederholen.