Wittener Mario Rosenkranz bleibt stellvertretender Kreisbrandmeister

Mario Rosenkranz bleibt stellvertretender Kreisbrandmeister. Zur Bestellung durch den Kreistag gratulierten ihm Landrat Olaf Schade und Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Mario Rosenkranz bleibt stellvertretender Kreisbrandmeister. Zur Bestellung durch den Kreistag gratulierten ihm Landrat Olaf Schade und Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Der Kreistag hat den Wittener Mario Rosenkranz erneut zum stellvertretenden Kreisbrandmeister bestellt. Der 53-jährige übt dieses Amt bereits seit 2015 aus. Im Vergleich zu seiner ersten Amtszeit entfällt nach einer Gesetzesänderung zukünftig die Befristung der Bestellung auf sechs Jahre.

Als stellvertretender Kreisbrandmeister hilft Rosenkranz Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm sowie dem weiteren stellvertretenden Kreisbrandmeister Christian Zittlau (Sprockhövel) bei ihren Tätigkeiten.

Diese sind breit gefächert und im Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung festgeschrieben. Dort heißt es: „Der Kreisbrandmeister unterstützt als Ehrenbeamter des Kreises den Landrat bei der Aufsicht über die Freiwilligen Feuerwehren.“

Jährlich in den Wachen und bei den Wehren zu Gast

Sein Hauptaugenmerk sollte daher der Einsatzfähigkeit der Wehren gelten. So haben die Kreisbrandmeister beispielsweise darauf zu achten, dass die personelle Stärke und Zusammensetzung der neun Wehren im Kreisgebiet den Vorschriften entspricht und dass Ausbildung, Bekleidung sowie Ausrüstung zum Löschen, Retten und Bergen ausreichend sind. Sie überprüfen zudem, ob die Löschwasserversorgung gewährleistet ist und ob die Brandschauen durchgeführt werden.

Um die Lage und Einsatzfähigkeit der Wehren beurteilen zu können, sind der Kreisbrandmeister und seine Stellvertreter mindestens einmal jährlich vor Ort zu Gast, besichtigen Dienstgebäude und Material, nehmen an Übungen und Einsätzen teil, informieren sich auf Dienstbesprechungen. Neben dieser Aufsichtsfunktion sind sie aber auch kompetente Ansprechpartner für Behörden und Wehren.

So werden unter anderem die Städte beim Erstellen der Brandschutzbedarfspläne beraten und Auskünfte zu Rechtsfragen rund um die Laufbahn in den Feuerwehren gegeben.