Ziebs: Feuerwehren im Kreis bedauern Rücktritt

Rolf-Erich Rehm, Präsident des Kreisfeuerwehrbandes mit Hartmut Ziebs/Foto: Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr

Rolf-Erich Rehm, Präsident des Kreisfeuerwehrbandes mit Hartmut Ziebs/Foto: Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr

Die Feuerwehren des Ennepe-Ruhr Kreises nehmen den Rücktritt von Hartmut Ziebs als Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes mit großem Bedauern zur Kenntnis. Besonders betroffen zeigt sich das Präsidium des Kreisfeuerwehrverbandes. Das Gremium hatte den Schwelmer Ziebs erst vor gut einem Jahr zum Ehrenmitglied seines „Heimatverbandes“ ernannt.

Wörtlich heißt es in der Erklärung:

„Wir zollen Respekt für die Entscheidung, die Hartmut Ziebs zum Wohl der Feuerwehren in Deutschland getroffen hat. Aus unserer Sicht steht Hartmut Ziebs für eine moderne und zukunftsträchtige Ausrichtung des deutschen Feuerwehrwesens und ist als Fachmann und Kamerad in großen Teilen der Feuerwehren geschätzt.

Die Gefahr einer Unterwanderung der Gesellschaft durch rechtsextremistisches Gedankengut ist sicherlich immer gegeben. In den Feuerwehren des Ennepe-Ruhr Kreises können wir dies bisher allerdings nicht feststellen. Sollte sich das ändern, werden wir uns als Kreisfeuerwehrverband und die Feuerwehren als Teil der Gemeinden deutlich dagegen positionieren.

Unabhängig davon ist jedes Mitglied der Feuerwehr als Privatperson frei in seiner politischen Ausrichtung solange diese durch die demokratischen Grundsätze unseres Staates gedeckt sind.

Die Feuerwehren verhalten sich politisch neutral und nehmen keinen Einfluss auf ein persönliches Wählerverhalten der Mitglieder. Das hat im Übrigen auch Hartmut Ziebs, trotz gegenteiliger Behauptungen, nach unserer Kenntnis niemals getan.“