Schulaufsicht Förderschulen

Schulaufsicht Förderschulen


Unsere Schulaufsichtsbeamtin für die Förderschulen


 

Das Schulamt befindet sich in der Nordstraße 21 in Schwelm in der 3. Etage (rechts). Bitte sprechen Sie unbedingt vorher telefonisch einen Termin ab!

Die Schulaufsicht für den Ennepe-Ruhr-Kreis wird von drei Schulaufsichtsbeamtinnen wahrgenommen. Davon sind zwei für die Grundschulen und eine für die Haupt- und Förderschulen im Kreis zuständig. Genauere Angaben, wer für welche Regionen verantwortlich ist, finden Sie in der nachfolgenden Liste.

Zu ihren Aufgaben gehören entsprechend den ausgewiesenen Schulformen und Schulaufsichtsbezirken:

  • Beratung der Schulträger
  • Schul- und Qualitätsentwicklung
  • Schulprogramm und Evaluation
  • Ordnungsmaßnahmen
  • Kooperation Arbeitskreis Jugendhilfe – Schule
  • Kooperation mit den Gesundheits- und Jugendämtern
  • Gesundheitsförderung

Darüber hinaus übernimmt jedes Mitglied der Schulaufsicht bestimmte Arbeitsfelder für den gesamten Kreis. Auch diese Angaben finden Sie hier in der Spalte "Zuständigkeiten" aufgelistet.

Bei Problemen oder Beschwerden bitten wir Sie, sich zur Klärung des Sachverhalts zuerst an die Schule zu wenden.

Das bedeutet, dass Gespräche je nach Problemstellung (z.B. Noten, Zeugnisse, Vorfälle in der Schule, Unterricht) zunächst mit den Personen, die in der Schule zuständig sind, stattfinden. Sollte es zwischen Ihnen, den direkt zuständigen Personen und nach Rücksprache mit der Schulleitung zu keiner Lösung kommen, stehen wir gerne für eine Beratung zur Verfügung.

 

Johanna Schlumbom

Schulamtsdirektorin

Nordstraße 21
Zimmer 311
Tel.: 02336 / 44 48 128
Fax: 02336 / 93 1 3828
E-Mail: j.schlumbom@en-kreis.de

 

Haupt- und Förderschulen

Zuständigkeiten

  • Generalistin für Digitalisierung
  • Kooperation Medienzentrum
  • Generalistin für "Kein Abschluss ohne Anschluss"
  • Generalistin für Inklusion
  • AO-SF Verfahren (LES) Hauptschule
  • AO-SF Verfahren (GG/KM/HK/Sehen) Primarstufe
  • Personalplanung im Gemeinsamen Lernen Sek I
  • Regionalkonferenzen Gemeinsames Lernen (4/5)
  • Externenprüfungen
  • Kooperation Regionale Schulberatungsstelle
  • Schulabsentismus (GS/HS/FS)
  • Gewaltprävention
  • Beschulung der Kinder beruflich Reisender
  • Biologische Station
  • Hausunterricht
  • ZfsL Sekundarstufe I
  • Integrationsstellen / Antragstellung Haupt- und Förderschulen
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Schulamt für den Ennepe-Ruhr-Kreis steht Ihnen als Ansprechpartner für alle schulischen Angelegenheiten zur Verfügung.

Die einzelnen Zuständigkeiten sind dem Organisationsverzeichnis zu entnehmen.

 

Das Schulgesetz von NRW (SchulG) vom 15. Februar 2005 und die Ausbildungsordnung sonderpädagogische Förderung (AO-SF) vom April 2005 legen verschiedene Schwerpunkte der sonderpädagogischen Förderung fest. Grundlage der Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs bildet ein Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs und der Feststellung über den schulischen Förderort (§ 12 und 13 AO-SF)

Einen sonderpädagogischen Förderbedarf können begründen:

  1. Lern- und Entwicklungsstörungen (Förderschwerpunkte: Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung);
  2. Geistige Behinderung (Förderschwerpunkt: Geistige Entwicklung);
  3. Körperbehinderung (Förderschwerpunkt:Körperliche und motorische Entwicklung);
  4. Hörschädigungen (Förderschwerpunkt: Hören und Kommunikation);
  5. Sehschädigungen (Förderschwerpunkt: Sehen -Blindheit, Sehbehinderung-)
  6. Autismus (Zuordnung durch die Schulaufsichtsbehörde zu einem anderen der o.g. Förderschwerpunkte)

Sonderpädagogische Förderung erhält ein Kind in Nordrhein-Westfalen, wenn es in der allgemeinen Schule in seiner persönlichen Entwicklung und seinen Leistungen nicht hinreichend gefördert werden kann. Festgestellt wird dieser sonderpädagogische Förderbedarf durch ein Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Dies kann erforderlich sein,

  • wenn das Kind bereits eine Frühfördereinrichtung besucht,
  • wenn die Eltern vor Einschulung des Kindes Anhaltspunkte dafür haben, dass es besondere Unterstützung zum Lernen und zu seiner Entwicklung braucht,
  • wenn die Schulleitung bei der Einschulung des Kindes in die Grundschule Anhaltspunkte dafür hat, dass es sonderpädagogische Förderung benötigt,
  • wenn die Lehrkräfte während der Schulzeit des Kindes Anhaltspunkte dafür haben, dass es sonderpädagogische Förderung benötigt.

Wie dieses Verfahren im Einzelnen abläuft, ist in der „Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke“ (Ausbildungsordnung gemäß § 52 SchulG - AO-SF) vom 29. April 2005 geändert durch Verordnung vom 13. Juli 2005) geregelt.

Die sonderpädagogische Förderung kann an allgemeinen Schulen (gemeinsamer Unterricht, integrative Lerngruppen), an Förderschulen, an Berufskollegs mit Förderschwerpunkt, allgemeinen Berufskollegs und in Schulen für Kranke stattfinden.

Ø      Antrag der Eltern bis zum 15.02. eines Jahres (Die Schulaufsicht kann Eltern einen solchen Antrag empfehlen gemäß § 37 Abs. 1 AO-SF)

Ø      Berücksichtigung der sächlichen und personellen Gegebenheiten;

Ø      Zustimmung des Schulträgers
 

Laut Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen kann die sonderpädagogische Förderung eines Schülers/einer Schülerin in der allgemeinen Schule oder einer Förderschule erfolgen. Bedingung für eine Förderung im Gemeinsamen Unterricht (GU) sind der festgestellte Förderbedarf und der Antrag der Eltern auf Teilnahme ihres Kindes am GU einer allgemeinen Schule. Außerdem müssen die sächlichen und personellen Voraussetzungen gegeben sein.

Die Entscheidung über die Förderung im GU trifft die Schulaufsicht (§ 13 Abs. 1 AO-SF). Die Schulaufsicht kann auch entscheiden, dass die sonderpädagogischen Förderung probeweise bis zu einem halben Jahr stattfindet (§ 13 Abs. 4 AO-SF). Die Klassenkonferenz der Schule überprüft mindestens 1 x jährlich, ob der festgelegte sonderpädagogische Förderbedarf und Förderschwerpunkt weiterhin bestehen und ob der Wechsel des Förderortes angebracht ist.

Im Ennepe-Ruhr-Kreis findet der Gemeinsame Unterricht flächendeckend als allen öffentlichen Grundschulen und an vielen Schulen der Sekundarstufe I statt.

Als Unterstützungssystem für den Gemeinsamen Unterricht stehen die KOGL`s (Koordinatorinnen und Koordinatoren für Gemeinsames Lernen) zur Beratung der Erziehungsberechtigten, der Lehrkräfte und der Schulen zur Verfügung. Diese Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner können über das Schulamt erfragt werden.

Des weiteren beraten die IKO`s (Inklusionskoordinatorinnen und Inklusionskoordinatoren), Erziehungsberechtigte, Schulen, Schulträger und Lehrkräfte in Angelegenheiten des Gemeinsamen Lernens beim Übergang von der Grundschule in die Schulen der Sekundarstufe I und bei der Fortsetzung der Schullaufbahn in den entsprechenden Schulen.

Für die Integrativen Lerngruppen gelten die Klassenbildungswerte der allgemeinen Schulen der Sekundarstufe I.

Link: http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/APOen/AO_SF.pdf

Link: http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/Erlasse/Integrative_Lerngruppen.pdf

Link: http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/i/inklusion/index.php

Ihre Ansprechperson

Frau Schlumbom

J.Schlumbom(at)​en-kreis.de 02336 4448128Adresse | Öffnungszeiten | Details

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