Arbeitsgruppen

Die Arbeitsgruppen erarbeiten Handlungsmaßnahmen für das Inklusionskonzept des Ennepe-Ruhr-Kreises und entwickeln Ideen für die Umsetzung. Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit haben und den Ennepe-Ruhr-Kreis mit Ihre Fachwissen unterstützen wollen. Melden Sie sich bei der Inklusionsbeauftragten Patricia Riesner, Te.:02336 932436 oder per Email: P.Riesner(at)en-kreis.de.

AG Bauen

Die AG Bauen besteht aus Mitarbeitern des kaufmännischen Gebäudemanagements, des Hochbauamtes der Kreisverwaltung und Vertreter/innen der Fachkonferenz Inklusion. Bei den ersten Treffen innerhalb der Verwaltung wurde die bauliche Bestandsaufnahme der Agentur Barrierefrei diskutiert und inhaltlich vertiefend mit ihnen erläutert. Bei der Fachkonferenz Inklusion sind weitere Handlungsmaßnahmen ergänzt worden, die gemeinsam thematisch unterteilt und priorisiert wurden. Die Fortbildung zu den DIN Normen im Baubereich, hat bei der AG zu weiteren Erkenntnissen geführt, die ebenfalls in den Maßnahmenkatalog eingeflossen sind. Während einer Begehung des Versorgungsamtes Am Schwanenmarkt in Witten, konnte sich die Arbeitsgruppe ein Bild von der Barrierefreiheit machen. Das Ziel wird es nun sein, eine realistische Zeitplanung in Zusammenhang mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln zu erarbeiten. Zukünftig wird sie sich ebenfalls mit dem Neubau des Jobcenters EN und den Brandschutzmaßnahmen an den Kreiseigenen Schulen beschäftigen. 

AG ÖPNV

Die in 2015 angestoßene Fortschreibung des Nahverkehrsplans im Ennepe – Ruhr - Kreis sieht im Hinblick auf die Barrierefreiheit im ÖPNV ein Beteiligungsverfahren der Behindertenbeauftragten sowie der Behindertenbeiräte der Städte vor. In enger Abstimmung mit den Städten wurden geeignete Termine gesucht, um den Prozess und die Kriterien der Barrierefreiheit im ÖPNV darzustellen. Alle erhielten die Möglichkeit Ergänzungen und Änderungswünsche vorzunehmen. Interessierte konnten sich der Bestandsaufnahme von Haltestellen anschließen und Handlungsmaßnahmen ergänzen.

In einem zweiten Schritt wurden nun die Ergebnisse in den Städten vorgestellt und diskutiert. Im Anschluss hat jede Stadt eine Prioritätenliste zum Umbau der Haltestellen erarbeiten.
Die Bearbeitung des 3. Nahverkehrsplan ist nun abgeschlossen, er wurde am 12.12.2016 im Kreistag beschlossen. Gemeinsam mit der AG ÖPNV und der AG der Behindertenbeauftragten soll der Umbau der Maßnahmen weiterhin begleitet werden.

Zur Präsentation

Zum Nahverkehrsplan

 

AG Wohnen

Bereits im Jahr 2016 wurde das Thema barrierefreies Wohnen als Arbeitsgruppe mit in den Inklusionsprozess aufgenommen. In der AG Wohnen vertreten waren zunächst ausschließlich Mitarbeiter/innen aus den verschiedenen Bereichen der Kreisverwaltung. Beteiligt waren u.a. das Hochbauamt, das kaufmännische Gebäudemanagement und das Wohnungswesen. Im weiteren Verlauf wurde die Arbeitsgruppe um die Wohnberatungen und Wohnungsbaugesellschaften im Kreis erweitert, sodass die Handlungsbereiche ausgeweitet werden konnten.

Um den Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick rund um das Thema barrierefreies Wohnen zu ermöglichen, hat die Kreisverwaltung in Abstimmung den AG-Mitgliedern eine Informationsbroschüre erstellt, die sich inhaltlich mit folgenden Themen befasst:

  • Vorstellung der Wohnberatungsstellen im EN-Kreis,

  • Möglichkeiten zur Wohnungsbauförderung,

  • Auflistung der Ansprechpartner für die Belegung von öffentlich geförderten Wohnungen,

  • Auflistung der Ansprechpartner in den Seniorenbüros der kreisangehörigen Städte,

  • Kontaktdaten aller Wohnungsbaugesellschaften

    Hier geht es zur Broschüre

AG Fahrdienst

Der Ennepe – Ruhr – Kreis bietet als freiwillige Leistung einen Fahrdienst für Menschen mit Behinderung an. Er richtet sich an die Menschen, die aufgrund der Schwere oder Art ihrer körperlichen Behinderung (Schwerbindertenausweis „aG, oder B“) keine öffentlichen Verkehrsmittel und keine normalen Taxenbenutzen können und auf einen Rollstuhl angewiesen sind. In der neu gegründeten AG-Fahrdienst, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Selbsthilfe-Verbände, der Verwaltungsbereiche ‚Soziales, Gesundheit und Inklusion’ und Kreisentwicklung und Beteiligungen’, der Inklusionsbeauftragten des Kreises sowie Menschen mit Behinderungen selbst, sollen nun Optimierungsmaßnahmen diskutiert und neue Ansätze erarbeitet werden.

Zu Beginn des Prozesses wurde von den AG-Mitgliedern eine Umfrage bei den Nutzerinnen und Nutzern des Fahrdienstes durchgeführt. Die zurückgemeldete konstruktive Kritik fungierte als Grundlage für das erste Treffen der AG in 2015.
Anfang 2017 traf sich die Gruppe erneut, um einen Fragebogen zur Kundenzufriedenheit zu entwickeln und angefallene Beschwerden zu bearbeiten. Dieser wird nach Fertigstellung auch auf der Homepage veröffentlicht.  

Zur Verwaltungsvorlage

AG Kommunikation
Projekt „Verwaltungsakte in leichter Sprache“

Im Projekt Übersetzung von Verwaltungsakten in Leichte Sprachewerden Informationsschreiben und Verwaltungsakte, die häufig an Menschen mit Lernschwierigkeiten verschickt werden, in Leichte Sprache übertragen. Dazu werden in drei teilnehmenden kommunalen Verwaltungen Arbeitsgruppen eingerichtet. Die Mitarbeitenden aus den Verwaltungen erhalten Fortbildungen und arbeiten im Projekt mit, um eine direkte Anwendbarkeit der Ergebnisse sicherzustellen. Auch Menschen mit Lernschwierigkeiten werden als Experten in eigener Sache am Projekt beteiligt.

Die Erstellung der Texte in Leichter Sprache übernehmen die beiden beteiligten Büros für Leichte Sprache. Es erfolgt eine juristische Prüfung, sowie eine Überprüfung der Verständlichkeit der Texte. In einer Testphase werden die Texte von den beteiligten kommunalen Verwaltungen eingesetzt. In der anschließenden Evaluation wird die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger untersucht. Das Projekt entwickelt ein Nachhaltigkeitskonzept und erarbeitet Vorschläge, wie die Verwaltungsabläufe in Zukunft gestaltet werden sollten, damit Menschen mit Behinderung in ganz NRW Informationen und Briefe in Leichter Sprache erhalten und somit ein wichtiger Schritt in Richtung Inklusion gemacht wird.

 Beschreibung des Projektes
Ein erster Ist - Stand des Projektes aus November 2016
Zwischenbericht

AG Sport

Die jüngste Arbeitsgruppe befasst sich mit dem Thema Sport und wurde auf Vorschlag der Verwaltung, mit der Unterstützung der Fachkonferenz Inklusion ins Leben gerufen.

Sie soll sich zukünftig mit Unterstützung des Kreissportbundes mit folgenden Themen befassen:

  • Analyse der Vereinsdatenbank nach Behindertensportangeboten
  • Abfrage inklusiver Sportangebote beim Behindertensportverband NRW als auch bei allen anderen EN-Sportvereinen
  • Darstellung der Angebote in einer Art Sportwegweiser
  • Abfrage nach dem konkreten Bedarf nach inklusiven Angeboten
  • Abfrage der Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Prüfen, inwieweit die Fortbildung zur Erwachsenenbildung der VHS Witten-Wetter-Herdecke übertragbar auf die ÜL-Ausbildung ist

Inklusive Sportangebote: Zur Broschüre

Bildung

Gemeinsam mit den Ansprechpartner/innen aus dem Bereich Bildung und Inklusion ist eine Navigation für die Kreis - Homepage entwickelt worden, wo Eltern, Lehrer/innen und Schulträger alle Informationen zum dem Bereich "Schule und Inklusion" finden können. Von der Schuleingangsuntersuchung, der Inklusionsassistenz bis hin zu Schülerfahrtkosten und Ansprechpartner/innen für Fragen wird alles auf einen Blick präsentiert.  

AG Erwachsenen Bildung
Die Evangelische Stiftung Volmarstein im Jahr 2014 auf das Aktion- Mensch-Projekt „Entwicklung und Etablierung eines inklusiven Erwachsenenbildungsangebotes in der Region Ennepe-Ruhr“ beworben und den Zuschlag hierfür erhalten.
Zur Unterstützung der ev. Stiftung im Rahmen der Projektarbeit wurde im zweiten Jahr ein Arbeitskreis unter der Leitung der Kreisverwaltung eingerichtet.
Neben den unterstützenden Tätigkeiten sollte durch den Arbeitskreis vor allem sichergestellt werden, dass die Projektergebnisse und entstandenen Netzwerke nach Ablauf des Projektes aufrechterhalten und fortgeführt werden können.
Nachdem das Projekt der ev. Stiftung Volmarstein zum 30.09.2017 ausgelaufen ist, hat die Kreisverwaltung die Gesamtkoordination der Inklusiven Erwachsenenbildung übernommen. Jedes Jahr werden alle inklusiven Angeboten der Kooperationspartner/innen in einer Broschüre zusammen gefasst.

Hier gelangen Sie zur Broschüre

Netzwerk INKLUSION EN

Come Together für Inklusion am Arbeitsmarkt: Netzwerk Inklusion EN gegründet

Zu der Auftaktveranstaltung am 13.03.2017 hatte das Jobcenter EN gemeinsam mit dem Fachbereich Gesundheit und Soziales des Ennepe-Ruhr-Kreises etwa 55 regionale Inklusionsakteure eingeladen und damit die Gründung des "Netzwerks Inklusion EN: Gemeinsam Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen schaffen" initiiert. Schirmherr der des Come Together mit 35 Teilnehmenden war Landrat Olaf Schade.
Das nächste Treffen zur Vorbereitung der zweiten Sitzung im Frühjahr 2018 findet im Herbst 2017 statt. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
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