Ausbildungsmesse Ennepe-Ruhr 2011: Jobcenter EN mit Stand dabei

Ausbildungsstellenvermittler M. Schneider beim Informationsgespräch mit drei Schülerinnen über Berufe im Jobcenter

Ausbildungsstellenvermittler M. Schneider beim Informationsgespräch mit drei Schülerinnen über Berufe im Jobcenter

Besucher am Jobcenter-Messestand

Besucher am Jobcenter-Messestand

Das "Give Away" des Jobcenters: Roter Apfel mit Jobcenter-EN-Logo-Laser-Druck

Das "Give Away" des Jobcenters

Ausbildungsstellenvermittler M. Schneider und seine Kollegen beim Informationsgespräch mit drei Schülerinnen über Berufe im Jobcenter.

Ausbildungsstellenvermittler M. Schneider und seine Kollegen beim Informationsgespräch mit drei Schülerinnen über Berufe im Jobcenter.

Ein Jobcenter-EN-Regionalstellenmitarbeiter im Gespräch mit einem Messebesucher.

Ein Jobcenter-EN-Regionalstellenmitarbeiter im Gespräch mit einem Messebesucher.

M. Schneider beim Informationsgespräch mit drei Schülern.

M. Schneider beim Informationsgespräch mit drei Schülern.

M. Schneider im Dialog mit interessierten Schülerinnen.

Am vergangenen Freitag fand in Ennepetal die dritte Auflage der Ausbildungsmesse EN „Für die Zukunft ausbildEN“ im Busdepot der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (VER) statt. Mit über 8.500 Besucherinnen und Besuchern sind die Erwartungen der Hauptorganisatoren, Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr und agenturmark, sogar übertroffen worden. 145 Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung präsentierten 160 Ausbildungsberufe an einem Messetag. „Die Unternehmen nutzen die Chance, sich und ihre Angebote offensiv vorzustellen und mit ihren Fachkräften von morgen ins Gespräch zu kommen", beschreibt Landrat und Messeschirmherr Dr. Arnim Brux seine Beobachtungen vom Rundgang. Zu den Ausstellern gehörten auch Behörden wie Kreis- und Stadtverwaltungen. So war neben der Agentur für Arbeit auch das Jobcenter EN mit einem eigenen Messestand vor Ort. Die Experten des Jobcenters EN präsentierten sich nicht zuletzt als wichtige Schnittstelle und informierten über berufliche (Einstiegs-)Möglichkeiten im Jobcenter, sowie über die Aufgaben und den Service des Jobcenters EN im Bereich der Förderung von Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen.

Hartz IV? Nicht mit mir! Es ist Dein Leben! Mach was draus!

Das Jobcenter EN verzichtete bei seiner Präsentation bewusst auf die sonst üblichen Messeartikel und „Give-Aways“. Stattdessen gab es am Jobcenter-Messestand einen gesunden Snack: Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor Ort verteilten rote Äpfel mit dem Jobcenter-Logo an die Messebesucherinnen und -besucher. Die Idee der Äpfel als Leitmotiv und der Slogan „Hartz IV? Nicht mit mir! Es ist Dein Leben! Mach was draus!“ fand nicht nur bei Schülerinnen und Schülern großen Anklang. Damit weckte das Jobcenter EN das Interesse vieler, mehr zu erfahren, mit dem Jobcenter in den Dialog zu treten. „Was hat ein Apfel mit Hartz IV zu tun?“, fragten viele. Moritz Schneider, Ausbildungsvermittler im Jobcenter EN gibt die Antwort: „Wir möchten die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, dass jeder junge Mensch, ob bedürftig oder nicht, sein eigenes Leben vor sich hat. Das alte Sprichwort - und leider fest verankerte Vorurteil in unserer Gesellschaft - nämlich, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, gilt unserer Meinung nicht. Deswegen bestärken wir junge Menschen im ALG II-Bezug auf dem Weg zu ihrem Traumberuf.“

Bei der Präsentation von über 160 Berufen wurden keine Mühen gescheut

Insgesamt zieht das Jobcenter EN eine positive Bilanz der Ausbildungsmesse EN und lobt die hervorragende Organisation. „Auch in diesem Jahr war die Messe für alle ein voller Erfolg. Es ist den Organisatoren gelungen, Schülerinnen und Schüler mit Unternehmen, Ausbildungsbetrieben und potentiellen Arbeitgebern aus der Region, zusammenzuführen“ so resümiert Heiner Dürwald, Leiter des Jobcenters EN. Beide Seiten sind einen wichtigen Schritt aufeinander zugegangen, haben sich „gegenseitig beschnuppert“. Ein erstes, beruflich orientiertes beidseitiges sich Kenennlernen ergab sich hier und da im Gespräch, Jugendliche konnten ihr soziales Netzwerk in Richtung Traumberuf erweitern, den einen oder anderen Arbeitgeber gar von sich überzeugen. Unterschiedliche Berufe wurden teilweise zum Anfassen nah, ganz praktisch und anschaulich vor Ort vorgestellt. Aussteller grillten oder demonstrierten das Airbrushen, das Haareschneiden oder die Lebensrettung – Berufe wurden in den Hallen hautnah erlebbar gemacht. Aber nicht nur die Unternehmen warben für sich, auch viele Jugendliche nutzten die Messe zur Selbstvermarktung und reichten an Ort und Stelle ihre Bewerbungsunterlagen bei ihrem Wunschunternehmen ein.

Authentizität durch Auszubildende als Fürsprecher ihres Ausbildungberufes

Einer der Schwerpunkte des Gesamtkonzepts der diesjährigen Messe war, dass Auszubildende zu Wort kommen. Viele der Aussteller ließen tatsächlich ihre eigenen Auszubildenden für sich sprechen. Und so fanden an vielen Messeständen authentische Dialoge statt, aktuell in Ausbildung befindliche junge Menschen berichteten über ihre persönlichen Erfahrungen im jeweiligen Ausbildungsbetrieb und standen mit Begeisterung Rede und Antwort.