Qualifizierungsmaßnahme „Pflegeassistenz“ erfolgreich beendet

Die frisch gebackenen Pflegeassistentinnen Twurm und Schneider halten stolz ihre Zeugnisse vor sich.

(v.l.n.r.:) Pflegeassistentinnen Christabel Twum und Cecilia Schneider (Foto: DRK)

Der Prüfung ging eine umfassende 6-monatige Ausbildung vom DRK voran. In der Ausbildungsmaßnahme „Pflegeassistenz“ wurden die 16 Teilnehmenden nicht nur theoretisch geschult; im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwand konnten sie parallel dazu wichtige erste praktische Erfahrungen in Pflegeeinrichtungen sammeln. „Acht ehemalige Teilnehmer haben direkt im Anschluss an die Maßnahme, die wir seit vielen Jahren für die Jobcenter im Ennepe-Ruhr-Kreis durchführen, eine Anstellung gefunden, die meisten davon im selben Betrieb, in dem sie ihre praktischen Einsätze gemacht haben.“ erklärt die Sozialarbeiterin Maren Windemuth, die das Projekt für das DRK koordiniert. Innerhalb der Maßnahme war sie eine wichtige Ansprechpartnerin für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie stand ihnen in allen Belangen wie Kinderbetreuung, Bewerbungsschreiben oder juristische Fragen zur Seite.

Zwei der neuen Pflegeassistentinnen sind Christabel Twum und Cecilia Schneider. Christabel Twum kommt ursprünglich aus Ghana und lebt seit fünf Jahren in Deutschland. In Ghana war die 40-Jährige Journalistin. Doch ihre Deutschkenntnisse reichen noch nicht aus, um ihren Beruf auch hier auszuüben. „Aber ich wollte unbedingt etwas tun und nicht nur zu Hause sein“, erzählt sie. Die Ausbildung sei auch für die gelernte Restaurantfachfrau Cecilia Schneider eine äußerst positive Erfahrung gewesen. Die zweifache Mutter kam vor 12 Jahren aus Kenia nach Deutschland. Sie ist glücklich, endlich ihren Traumberuf ausüben zu können. Seit vielen Jahren unterstützt das Jobcenter EN die Schulung mit dem Ziel, Arbeitslose langfristig wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Auch diesmal hat es offenbar gut geklappt. "Die Sinnhaftigkeit dieser Qualifizierungsmaßnahme ist natürlich gegeben, wenn so viele direkt vermittelt werden", freut sich auch Corinna Lenhardt vom Jobcenter EN.