Kommunales Integrationsmanagement (KIM)

Die Nordrhein-westfälische Teilhabe- und Integrationsstrategie 2030 sieht u. a. die Förderung und Stärkung der intra- und interkommunalen Zusammenarbeit bei der Erstintegration von Neuzugewanderten vor. Im Zuge dessen wurde das Landesprogramm „Kommunales Integrationsmanagement“ (KIM) ins Leben gerufen. Das Programm umfasst folgende Bereiche:

  • Baustein I: Koordinierungsstellen (Strategischer Overhead) zur Implementierung eines Kommunalen Integrationsmanagements
  • Baustein II: Case Management-Stellen zur Gewährleistung eines rechtskreisübergreifenden, individuellen Fallmanagements
  • Baustein III: Zusätzliches Personal in den Ausländer- und Einbürgerungsbehörden zur rechtlichen Verstetigung der Integration

Das Vorhaben richtet sich an Menschen mit Einwanderungsgeschichte, wobei sowohl Neuzugewanderte, als auch Menschen, die schon länger vor Ort leben, adressiert werden. Hauptziel ist es, Angebote und Strukturen zu etablieren, die Zugewanderte in ihren Integrationsbemühungen bestmöglich unterstützen.

Weitere Informationen zu KIM finden Sie im Handlungskonzept des Landes: https://www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/handlungskonzept_final.pdf

KIM im Ennepe-Ruhr-Kreis

Zur Vorbereitung der Implementierung eines Kommunalen Integrationsmanagements (KIM) hat das Kommunale Integrationszentrum (KI) zunächst in 2020 unter Beteiligung der kreisangehörigen Kommunen sowie der Wohlfahrtsverbände ein Umsetzungskonzept für den Ennepe-Ruhr-Kreis erstellt. Hier wurde die Ausrichtung des KIM gemeinsam erarbeitet: Unter anderem liegt der Schwerpunkt der Zielgruppe auf Neuzugewanderten der letzten zwei Jahre. Die Ansprache erfolgt über die Einwohnermeldeämter oder weitere Ämter in den Kommunen, sodass die Hilfesuchenden bereits beim Ankommen am neuen Lebensmittelpunkt von dem Angebot des Case Managements erfahren. Das Konzept fungiert als Arbeitsgrundlage und wird je nach Bedarf vor Ort angepasst und kreisweit weiterentwickelt.

Der strategische Overhead (3,5 Koordinierungsstellen) ist auf Kreisebene beim Kommunalen Integrationszentrum (KI) verortet. Die Koordinatorinnen steuern und evaluieren den Gesamtprozess und fördern die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitenden der drei Bausteine.  Insbesondere stehen Sie den Case Manager*innen mit fachlicher Begleitung und Unterstützung zur Seite. Darüber hinaus beziehen die Koordinatorinnen weitere haupt- und ehrenamtliche Akteure, wie z. B. Beratungseinrichtungen der Wohlfahrt sowie Bildungsträger mit ein. Auch mit den Integrationsräten, Migrantenselbstorganisationen sowie Ehrenamtsinitiativen ist eine Zusammenarbeit vorgesehen.

Die Case Management-Stellen (7 Vollzeit-Stellen) sind in den kreisangehörigen Kommunen verortet, sodass die Fallberatung direkt vor Ort durchgeführt werden kann. Neuzugewanderten wird auf diesem Weg ein direkter Zugang zu einem Fallmanagement und eine zielgerichtete Unterstützung am Wohnort ermöglicht. Aber auch Personen, die schon länger in der Kommune leben und noch von Integrationsbarrieren betroffen sind, können sich an die Case Manager*innen wenden.

Das zusätzliche Personal in den Ausländer- und Einbürgerungsbehörden (2 x 0,75 Stellen) verhilft gut integrierten Ausländer*innen zu sicheren Bleibeperspektiven und fördert Einbürgerungen. Die Mitarbeitenden arbeiten eng mit dem Personal der anderen Bausteine zusammen.

Das KIM verfolgt einen systemischen Ansatz und möchte insbesondere dazu beitragen, Integrationsprozesse zu optimieren und die intra- und interkommunale Zusammenarbeit zu fördern. Hierfür wird es themenbezogene Projektgruppen auf kommunaler Ebene und Kreisebene geben, die sich Bedarfen und komplexen Problemlagen annehmen. Begleitet durch die Koordinierungsstelle werden Best-Practice-Beispiele ausgetauscht und Änderungsvorschläge erarbeitet.

Diese Vorschläge werden wiederum der gegründeten Lenkungsgruppe, bestehend aus verwaltungsinternen Akteuren sowie verwaltungsexternen Akteuren, wie z. B. der freien Wohlfahrt, vorgestellt. Die Lenkungsgruppe wird in regelmäßigen Abständen tagen und über auftauchende Bedarfe und Schnittstellenabstimmungen beraten.

Das Kreiskonzept des Ennepe-Ruhr-Kreis finden Sie hier:

DOWNLOAD Kreiskonzept

Kontakt zu den Koordinatorinnen im KI:

Verena Eberhardt      
02336 4448 173        
V.Eberhardt@en-kreis.de

Frau Ekaterini Delikoura       
02336 4448 187          
E.Delikoura@en-kreis.de

Frau Nadine Minervino         
02336 4448 189        
N.Minervino@en-kreis.de

Frau Miriam Venn     
02336 4448 188        
M.Venn@en-kreis.de

Verwaltungsassistenz:

Frau Svea Henkel     
02336 4448 175        
S.Henkel@en-kreis.de

Eine Übersicht über alle Case Manager*innen in den Kommunen ergibt sich wie folgt:

Name

Stadt

Email // Telefon

Annika Kretschmann

Breckerfeld

kretschmann@vhs-en-sued.de // 02332/918 6113

N.N.

Ennepetal

 

Nora Nörenberg

Gevelsberg

nora.noerenberg@stadtgevelsberg.de // 02332/771 298

Claudia Schmerler

Hattingen

c.schmerler@hattingen.de // 02324/204 3152

Kristin Götze

Herdecke

kristin.goetze@herdecke.de // 02330/611 258

N.N.

Schwelm

 

Angèlica Urrutia

Sprockhövel

urrutia@sprockhoevel.de // 02339/917 358

Eurico Costa-Niemann

Wetter

eurico.costa-niemann@stadt-wetter.de // 02335/840 345

Büsra Dursun

Witten

buesra.dursun@stadt-witten.de // 02302/581 1017

Bahar Yeter

Witten

bahar.yeter@stadt-witten.de // 02302/581 1014


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier können Sie die Kontaktübersicht der Ansprechpersonen downloaden.


Ihre Ansprechpersonen


Eberhardt

V.Eberhardt(at)​en-kreis.de 02336 4448-173 Kommunales Integrationszentrum Adresse | Öffnungszeiten |

Minervino

N.Minervino(at)​en-kreis.de 02336 4448-189 Kommunales Integrationszentrum Adresse | Öffnungszeiten |

Venn

M.Venn(at)​en-kreis.de 02336 4448-188 Kommunales Integrationszentrum Adresse | Öffnungszeiten |

Delikoura

E.Delikoura(at)​en-kreis.de 02336 4448-187 Kommunales Integrationszentrum Adresse | Öffnungszeiten |