Bauen im Außenbereich

Die untere Naturschutzbehörde ist bei Bauvorhaben im Außenbereich nach dem Landschaftsgesetz Nordrhein-Westfalen zu beteiligen. Sie prüft, inwieweit das Vorhaben einen Eingriff in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild darstellt und ob der Eingriff in seiner Auswirkung z. B. durch eine landschaftstypische Bauweise minimiert oder durch Pflanzmaßnahmen ausgeglichen werden kann. Als Bestandteil der Bauantragsunterlagen ist eine Bilanz des Eingriffs und ein Vorschlag zur Kompensation der Eingriffsfolgen vorzulegen. Die Untere Naturschutzbehörde hat in diesem Zusammenhang ein Merkblatt für Bauherren: Bauen im Außenbereich(s. Formulare) herausgegeben, dass vom Eingriffsverursacher ausgefüllt und mit dem Bauantrag zusammen eingereicht wird.

Bei einem Bauvorhaben, das sich innerhalb eines Landschaftsschutzgebietes befindet, prüft die untere Naturschutzbehörde, ob eine Befreiung von den Festsetzungen des Landschaftsplanes oder Ausnahmegenehmigung erteilt werden kann.

Bei allen Eingriffen muss neben der Kompensation der allgemeinen Funktionen von Natur und Landschaft auch der Artenschutz berücksichtigt werden. Insbesondere die "planungsrelevanten Arten", eine Zusammenstellung von Tier- und Pflanzenarten, die aufgrund gesetzlicher Bestimmungen einem besonderen Schutz unterliegen, sind bei Planungen zu beachten.

 

Zuständigkeiten:

Für die Städte
Schwelm, Ennepetal, Gevelsberg, Breckerfeld
Hr. Grube
Für die Städte
Hattinge, Sprockhövel
Hr. Löchel
Für die Städte
Witten, Wetter, Herdecke
Hr. Clausdeinken

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Herr Grube

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