Finanzen

Mit den vielfältigen Aufgaben des Kreises ist auch der Einsatz von viel Geld verbunden. Die Finanz-/Haushaltswirtschaft kümmert sich darum, zu planen, wofür Geld ausgegeben werden soll und welche Einnahmen erzielt werden können (Haushaltsplan). Außerdem wird der Geldfluss kontrolliert und nach Ende des Jahres eine abschließende Übersicht über die Verwendung der Gelder erstellt (Jahresabschluss).

Der Kreis besitzt mehrere Tochtergesellschaften, wie die Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen (AVU) als Versorgungsdienstleister für Wasser, Strom, Gas etc. oder die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH (VER). Um auch deren wirtschaftliche Entwicklung zu berücksichtigen, wird neben dem Jahresabschluss auch ein Gesamtabschluss erstellt.

Im Haushaltsplan/Jahresabschluss werden die jährlichen Erträge und Aufwendungen (Ergebnisplan) sowie Einzahlungen und Auszahlungen (Finanzplan) aufgeführt. Dies erfolgt strukturiert auf der Ebene von Produkten, die u. a. für folgende Kreisaufgaben eingerichtet sind: 

  • die Leistungen des Jobcenters EN im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (Arbeitslosengeld II – „Hartz IV“),
  • die Leistungen als örtlicher Träger der Sozialhilfe (dazu gehören u. a. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie die Hilfe zur Pflege innerhalb und außerhalb von Einrichtungen),
  • das Schwerbehindertenrecht,
  • die öffentliche Gesundheitsverwaltung (Gesundheitsamt),
  • die Hilfeleistungen in Unglücksfällen, der Brand- und Katastrophenschutz (Rettungsdienst),
  • die Betreuung der über 7.000 Schülerinnen und Schüler an den
    drei Berufskollegs in Ennepetal, Hattingen und Witten, an den
    zwei Förderschulen des Kreises in Sprockhövel und Witten und an der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule in Sprockhövel
    mit der Unterhaltung der Schulgebäude,
  • das Umweltamt (mit Wasserwirtschaft, Immissionsschutz, Abfallwesen,
    Naturschutz – Landschaftsplanung, Jagdwesen, Fischereiangelegenheiten)
  • die Bauaufsicht
  • die Wohnungsbauförderung
  • das Liegenschaftskataster und der Geoinformationsdienst

 

Die größten Posten im Haushaltsplan sind die soziale Leistungen und die vom Kreis an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe zu leistende Landschaftsumlage.

Die Kreise in Nordrhein-Westfalen erheben keine eigenen Steuern. Stattdessen erhalten sie gemäß Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) jährlich Schlüsselzuweisungen vom Land Nordrhein-Westfalen. Weitere Einnahmen werden zum Beispiel durch Verwaltungsgebühren, Leistungsentgelte und Kostenerstattungen erzielt. Da diese Finanzmittel nicht ausreichen, erhebt der Kreis von seinen neun kreisangehörigen Städten eine Kreisumlage.

Gesetzliche Grundlagen für die Finanzwirtschaft des Ennepe-Ruhr-Kreises sind §§ 53 ff. der Kreisordnung, der 8. bis 12. Teil der Gemeindeordnung und die Gemeindehaushaltsverordnung.

Die Haushaltspläne, Jahresabschlüsse und Gesamtabschlüsse des Ennepe-Ruhr-Kreises finden Sie untenstehend auf dem Reiter Formulare.

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