Verwaltungsfachangestellte bzw. Verwaltungsfachangestellter

Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bzw. zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)

Einstellungsvoraussetzungen für die Ausbildung

  • die Fachoberschulreife
  • Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit
  • ein freundliches und verbindliches Auftreten

Auswahlverfahren

Um eine optimale Auswahl unter den Bewerberinnen und Bewerbern treffen zu können, wird ein Auswahlverfahren durchgeführt. Zunächst findet ein Online-Eignungstest statt.

Sollte die Vorauswahl auf der Grundlage der schriftlichen Bewerbungsunterlagen zu einer Einladung zum Eignungstest führen, erhalten Sie per E-Mail Informationsunterlagen zum Testablauf.

Auf Grundlage der Testergebnisse erfolgt die weitere Auswahl. Sollte auch das Vorstellungsgespräch mit einem positiven Ergebnis enden, so kann die Ausbildung bei der Kreisverwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises beginnen.

Einstellungstermin und Ausbildungsdauer 

Die Ausbildung beginnt regelmäßig zum 01. August des Jahres und dauert insgesamt drei Jahre.

Ausbildungsinhalte und –verlauf

Die Ausbildung gliedert sich in praktische Ausbildungszeiten in verschiedenen Bereichen der Kreisverwaltung und in theoretische Ausbildungszeiten beim Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Hagen sowie der Kaufmannschule 1 in Hagen. Die praktischen und theoretischen Ausbildungszeiten wechseln sich in Abständen von ca. dreimonatigen Blöcken ab.

Vermittelt werden:

  • das erforderliche Fachwissen,
  • die Fähigkeit, Sach- und Rechtszusammenhänge zu erkennen,
  • die Arbeitstechnik zur Vorbereitung und Durchführung von Entscheidungen,
  • die Kenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge.

Zu den Lerninhalten gehören Rechtsfächer, wirtschafts- und verhaltensorientierte Themengebiete, beispielsweise

  • Staatsrecht, Bürgerliches Recht, Verwaltungsrecht, öffentliches Dienstrecht,
  • Verwaltungsbetriebswirtschaft und öffentliches Finanzwesen, VWL und
  • Handlungs- und Sozialkompetenz und Verwaltungsmanagement.

Mit dem Ausbildungsbeginn startet die dreijährige praktische Ausbildung in verschiedenen Einsatzbereichen der Kreisverwaltung.

Das können z.B. sein:

  • die Servicestelle Zentrale Dienste,
  • die Kreiskasse,
  • die Ausländerbehörde,
  • die Bußgeldstelle,
  • die Zulassungs- und Führerscheinstelle,
  • die allgemeine Sozialverwaltung,
  • die Umweltverwaltung.

In dieser praktischen Zeit sollen die auszubildenden Verwaltungsfachangestellten ihr künftiges Berufsfeld kennenlernen. Sie sollen sich mit den Aufgaben einer Kommunalverwaltung vertraut machen. Sie werden in unterschiedliche Arbeitsvorgänge eingebunden und lernen selbstständig Geschäftsvorgänge zu bearbeiten, Verwaltungsentscheidungen zu treffen und sich die nötige Gewandtheit im schriftlichen und mündlichen Ausdruck anzueignen.

Die Ausbildung am Studieninstitut und in der Berufsschule dient der Ergänzung und der Vertiefung der praktischen Ausbildung.  Unterrichtet wird in verwaltungsspezifischen Fächern, wie z.B.:

  • Staats- und Europarecht,
  • Allgemeines Verwaltungsrecht,
  • Kommunalrecht,
  • Recht der Gefahrenabwehr,
  • Sozialrecht,
  • Bürgerliches Recht,
  • Beamtenrecht.

Am Ende der Ausbildung ist eine Abschlussprüfung abzulegen. Sie besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Mit der bestandenen Abschlussprüfung ist die Berechtigung verbunden, künftig die Berufsbezeichnung "Verwaltungsfachangestellte" bzw. "Verwaltungsfachangestellter" zu führen.

Bezahlung

Während der Ausbildung bekommen Sie eine Ausbildungsvergütung. Diese beläuft sich zurzeit auf monatlich:

1.018,26 € im ersten Jahr,

1.068,20 € im zweiten Jahr,

1.114,02 € im dritten Jahr.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir etwaige Kosten, die Ihnen mit der Wahrnehmung von Vorstellungsgesprächen in unserem Hause entstehen, nicht übernehmen.

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Sollten wir Ihr Interesse an dieser abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Aufgabe geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 01.11.2020 ausschließlich über das Online-Stellen-Portal Interamt auf die Stellen ID 604557.

Teilzeitausbildung

Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ist es auch möglich, eine Ausbildung in Form einer Teilzeitausbildung bei der Kreisverwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises zu absolvieren. Die Grundlage für das Absolvieren einer Teilzeitausbildung bildet § 8 des Berufsbildungsgesetztes (BBiG):

§ 8 BBiG

(1)Auf gemeinsamen Antrag der Auszubildenden und Ausbildenden hat die zuständige Stelle die Ausbildungszeit zu kürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit richten (Teilzeitausbildung).

(2) In Ausnahmefällen kann die zuständige Stelle auf Antrag Auszubildender die Ausbildungszeit verlängern, wenn die Verlängerung erforderlich ist, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Vor der Entscheidung nach Satz 1 sind die Ausbildenden zu hören.

(3) Für die Entscheidung über die Verkürzung oder Verlängerung der Ausbildungszeit kann der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung Richtlinien erlassen.

Bitte geben Sie den Wunsch einer Teilzeitausbildung mit einer kurzen Begründung in Ihrer Bewerbung an.


Ihre Ansprechpersonen


Fischer

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Quasigroch

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