Zulassungsstelle - Kurzzeitkennzeichen

Seit dem 01.04.2015 wird ein Kurzzeitkennzeichen einem konkreten Fahrzeug zugeteilt. Es gilt weiterhin ausschließlich für Probe- und Überführungsfahrten und kann nur außer Betrieb gesetzten Fahrzeugen zugeteilt werden. Die Fahrzeugdaten sind durch die Zulassungsbehörde vollständig zu erheben.

Der Antrag kann bei der örtlich zuständigen Zulassungsbehörde (Hauptwohnsitz oder Betriebssitz) oder bei der für den Standort des Fahrzeuges zuständigen Zulassungsbehörde gestellt werden. Der Standort ist durch entsprechende Dokumente (Kaufvertrag/Rechnung o.Ä.) nachzuweisen!

 

Benötigte Unterlagen

  • Zulassungsbescheinigung Teil I, bei Neufahrzeugen Teil II oder das CoC / Vollgutachten (§21 StVZO/§13 EG-FGV)
  • Nachweis über die gültige Hauptuntersuchung (HU), ggf. Nachweis über die gültige Sicherheitsprüfung (SP-Prüfung), sofern für das Fahrzeug vorgeschrieben (z.B. LKW ab 7,5 t)
  • Elektronische Versicherungsbestätigung speziell für Kurzzeitkennzeichen (eVB)

Bei Antragstellern ohne Wohnsitz im Bundesgebiet:

  • gültiger Reisepass oder anderes Ausweisdokument mit amtlichem Nachweis der Meldeanschrift
  • Benennung eines Empfangsbevollmächtigten mit Wohnsitz im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Das Ausweisdokument des Empfangsbevollmächtigten ist im Original vorzulegen.

 

Bei Antragstellern mit Wohnsitz im Bundesgebiet:

  • Personalausweis / elektronischer Aufenthaltstitel, alternativ:
    Reisepass / ausländisches  Ausweisdokument mit aktueller Meldebescheinigung (nicht älter als 6 Monate)
    - alle Dokumente gültig und im Original -

Bei Erledigung durch Dritte:

  • Vollmacht 
  • Ausweisdokumente (s. oben) des/der Bevollmächtigten und des Antragstellers/in im Original
  • Bei Zulassungen auf Firmen und Gewerbetreibende:
    Voraussetzungen 

Ausnahmeregelungen 

Kurzzeitkennzeichen zur Durchführung der nachfolgend genannten Fahrten können nur bei der für den Standort des Fahrzeugs zuständigen Zulassungsbehörde beantragt werden:

  • Fahrten, die im Zusammenhang mit der Erlangung einer neuen Betriebserlaubnis stehen, sind nur zur nächstgelegenen Begutachtungsstelle im Bezirk der Zulassungsbehörde, die das Kennzeichen zugeteilt hat bzw. in einen angrenzenden Bezirk möglich.

 

  • Liegen der Termin der Hauptuntersuchung  und/ oder der Sicherheitsprüfung vor dem Ablauf der Gültigkeit des Kurzzeitkennzeichens, sind folgende Fahrten möglich:
  1. Fahrten bis zu einer Prüfstelle im Zulassungsbezirk, die das Kurzzeitkennzeichen ausgestellt hat. Nach erfolgreich durchgeführter Hauptuntersuchung entfällt die vorgenannte Beschränkung auf den Zulassungsbezirk. Der Bericht der Prüforganisation muss unbedingt bei allen weiteren Fahrten mitgeführt werden.
     
  2. Wurde dem Fahrzeug keine Mängelfreiheit bescheinigt, dürfen Fahrten, die der unmittelbaren Reparatur dienen, in einer nächstgelegenen geeigneten Einrichtung in dem Zulassungsbezirk, in dem die Kurzzeitkennzeichen ausgestellt wurden bzw. in einem angrenzenden Bezirk durchgeführt werden.
    Hinweis: Dies gilt nicht für Fahrzeuge, die als verkehrsunsicher eingestuft wurden.

Hinweise für:


Die Kurzzeitkennzeichen gelten grundsätzlich nur im Inland.

Gebühren
Ab 13,10 €; je nach Sachverhalt kann sich die Gebühr erhöhen.

Ennepe-Ruhr-Kreis
Der Landrat
www.enkreis.de

Stand: 24.08.2021

Ihre Ansprechpersonen

Straßenverkehrsamt Schwelm

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