Elektrofahrzeuge sind die Zukunft: Sie fahren leise durch unsere Straßen, schonen die Umwelt und stoßen vor Ort keine schädlichen Abgase aus. Damit immer mehr Bürgerinnen und Bürger auf E-Mobilität umsteigen können, arbeitet der Ennepe-Ruhr-Kreis derzeit gemeinsam mit dem Planungsbüro Mobilitätswerk GmbH an einem kreisweiten Ladeinfrastrukturkonzept.

Ziel ist es, im gesamten Kreisgebiet ein dichtes Netz öffentlicher Ladestationen aufzubauen – genau dort, wo sie gebraucht werden. Das Konzept bildet die Grundlage dafür, dass künftig alle, die ein Elektrofahrzeug nutzen möchten, problemlos eine Lademöglichkeit in ihrer Nähe finden.

Bis Herbst 2026 entsteht das Ladeinfrastrukturkonzept. In dieser Zeit prüfen wir systematisch: Wo werden die meisten Ladestationen benötigt? Welche Standorte eignen sich am besten? Und wie stellen wir sicher, dass das Ladenetz für alle gut erreichbar ist?"

Vom 05.02.2026 bis zum 24.02.2026 können Sie sich online beteiligen. Teilen Sie uns mit, wo aus Ihrer Sicht Ladestationen sinnvoll wären – unkompliziert und bequem von zu Hause aus. Hier geht es zur Umfrage.

Der Ennepe-Ruhr-Kreis plant den Ausbau eines flächendeckenden Netzes von öffentlich zugänglichen E-Ladesäulen. Grundlage dafür ist das bereits beschlossene Mobilitätskonzept des Kreises.
Ein neues Standortkonzept legt nun fest, wo und in welchem Umfang künftig Ladesäulen entstehen und welcher Bedarf an Ladeleistung für die einzelnen Stadtteile und Quartiere im Kreis für das kommende Jahrzehnt prognostiziert wird.

Elektroautos sind eine klimafreundliche Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Sie verursachen keine Abgase und tragen zu sauberer Luft bei.
Damit mehr Menschen auf Elektromobilität umsteigen können, braucht es ausreichend Lademöglichkeiten – im gesamten Kreisgebiet, nicht nur in den Innenstädten.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Bestandteil des Mobilitätskonzepts und eine wichtige Voraussetzung für eine emissionsarme Mobilität.

Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist geprägt durch sehr unterschiedliche Siedlungsstrukturen:
von dicht bebauten Städten bis hin zu ländlichen Bereichen mit kleineren Ortschaften.

  • In Städten stehen viele Fahrzeuge im öffentlichen Raum.
  • In ländlichen Gebieten gibt es häufiger private Stellplätze.

Diese Unterschiede stellen besondere Anforderungen an die Planung. Das Standortkonzept berücksichtigt diese Vielfalt und entwickelt passgenaue Lösungen für die einzelnen Kommunen.

Das Standortkonzept umfasst mehrere Bausteine:

Wo werden zusätzliche öffentliche Ladepunkte benötigt? Die Standorte sollen gut erreichbar sein und den tatsächlichen Bedarf abdecken.

Neben dem Ausbau neuer Ladepunkte wird auch geprüft, wie vorhandene Ladesäulen effizienter genutzt werden können.

Für den gesamten Kreis und jede Kommune werden Prognosen des zukünftigen Bedarfs an installierter Ladeleistung erstellt, anstatt nur eine Anzahl benötigter Ladesäulen zu prognostizieren, wird die Ladeleistung in Abhängigkeit der Anzahl E-PKW hochgerechnet. Bei Bedarf werden hierfür auch einzelne Stadtteile oder Quartiere genauer betrachtet.

In den Planungsprozess werden sowohl öffentliche Akteure (Kreis, Städte und Gemeinden) als auch private Partner wie Energieversorger oder Unternehmen eingebunden.
Diese Zusammenarbeit sorgt für eine leistungsfähige und zukunftssichere Ladeinfrastruktur.

Mit dem Standortkonzept setzt der Ennepe-Ruhr-Kreis einen wichtigen Schritt hin zu einer klimafreundlichen und vernetzten Mobilität.
Das Ziel ist ein gut erreichbares Netz von Ladesäulen, das den Umstieg auf Elektroautos erleichtert und den Kreis fit für die Mobilität der Zukunft macht.