Fachkonferenz Inklusion 2026 im Kreishaus Schwelm
Teilnehmende waren neben Interessierten Vertretern und Vertretern aus der Kommunalpolitik auch Bürger und Bürgerinnen des Ennepe-Ruhr-Kreises. Auch viele der Inklusionsbeauftragten der Städte waren vor Ort.
Frau Volk, Inklusionsbeauftragte seit Oktober 2024, stellte sich den Anwesenden vor und berichtete, welche Themen und Veranstaltungen seit der letzten Fachkonferenz in Angriff genommen wurden.
Frau Volk widmet sich neben regulären Aufgaben einer Inklusionsbeauftragten insbesondere folgenden Themen:
- Nicht sichtbare Behinderungen
- Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
- Informationen über leichte Sprache
Bereits seit 2025 setzt sich Frau Volk dafür ein, dass bei allen öffentlichen Veranstaltungen des Kreises oder der Städte ein Ruheraum angeboten wird. Hier können sich Menschen zurück ziehen, die während des Besuches einer Veranstaltung das Bedürfnis haben, sich zurück zu ziehen und Stress zu reduzieren. Der Ennepe-Ruhr-Kreis hat hierfür mobile Möbel und Materialien angeschafft, die bei Bedarf eingesetzt werden.
Das Konzept des Ruheraums lehnt sich an das der Stillen Stunde an. Dies beschreibt ein Angebot u.a. von Supermärkten oder Museen, in der Reize wie helles Licht, Durchsagen oder Hintergrundmusik vermieden werden.
Aktuell findet ein Angebot zum Persönlichen Budget statt. Im Anschluss an die Fachkonferenz kamen Gäste und Gastgeberin ins Gespräch.
Damit Inklusion gelebt wird, braucht es Bürger und Bürgerinnen, die sich beteiligen, und sei es, dass sie durch Kontaktaufnahme zu Frau Volk auf Themen aufmerksam machen. Bei Interesse an einem Austausch oder Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Volk.
Ihre Aufgaben:
Um die Partizipation von Menschen mit Behinderungen und allen Interessierten bei der Erstellung des Inklusionkonzeptes für den Ennepe – Ruhr- Kreis zu gewährleisten, wurde die Fachkonferenz Inklusion eingerichtet. Diese hat die Aufgabe, Ideen und Vorschläge bezüglich des Inklusionsprozesses zu generieren, Ziele und Handlungsempfehlungen zu formulieren und die Planungs- und Arbeitsprozesse zu koordinieren. Weiterhin ist die Fachkonferenz eine wichtige Vernetzungsplattform. Neben den Arbeitsergebnissen der einzelnen AGs, werden die Entwicklungsprozesse in der Kreisverwaltung regelmäßig diskutiert und ergänzt. Die Fachkonferenz Inklusion soll die Erarbeitung des Inklusionskonzeptes und die Aktualisierung der jeweiligen Etappen mitgestalten.
Zusammensetzung:
Grundsätzlich können sich alle Interessierten an der Planung des Inklusionsprozesses in der Kreisverwaltung beteiligen, sei es als Mitglied in der Fachkonferenz oder als Teilnehmer/in in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen. Wir freuen uns über jede konstruktive Anregung!
Zurzeit sind folgende Gruppierungen in der Fachkonferenz vertreten:
- Behindertenverbände/Vereine,
- Behindertenbeauftragte der Städte,
- Vertreter/innen der Politik,
- Menschen mit Behinderung aus der Selbsthilfe sowie den Behindertenbeiräten,
- Vertreter von Heimbeiräten
- Landschaftsverband Westfalen Lippe,
- Agentur Barrierefrei,
- Kreissportbund,
- Interessierte,
- themenbezogen: Mitarbeiter/innen der Verwaltung
Fachkonferenz Inklusion 2023 Präsentation
Fachkonferenz Inklusion 2023 Protokoll
Fachkonferenz Inklusion 2022 Präsentation
Fachkonferenz Inklusion 2022 Protokoll